Reifeprüfung Gedanken eines Neutestamentlers zum sogenannten „Kommunionstreit“

Der sogenannte "Kommunionstreit" um die Frage der Zulassung nichtkatholischer Ehepartner in konfessionsverschiedenen Ehen zum Kommunionempfang scheint nach der Stellungnahme der Glaubenskongregation entschieden. Bei näherem Hinsehen zeigen sich aber nicht nur aus neutestamentlicher Sicht neue Möglichkeiten. Rom hat gesprochen - und die Sache ist noch lange nicht entschieden!

Platz machen! Ein neutestamentlicher Essay über die Frage der Mission

Mission ist wieder mal in aller Munde. Die Gruppe um Johannes Hartls Gebetshaus verkündet vollmundig ein Mission Manifest, während Erik Flügge auf eine missionarische Kundenakquise durch Hausbesuche setzt. Tatsächlich ist bereits im Neuen Testament eine Strategie erkennbar, die sich entgegen der gegenwärtigen Entwürfe bereits als erfolgreich und praktikabel erwiesen haben.

Gottgleich! Der Mensch als Ebenbild Gottes in der Politik

Wenn im Bundestag von "Kopftuchmädchen und alimentierten Messermännern" (Alice Weidel, AfD) gesprochen wird, dann zeugt das nicht von einem christlichen Menschenbild der Rednerin. Der Mensch, jeder Mensch ist Bild Gottes (Jakobus 3,9), aber was bedeutet das? Und welche Relevanz hat das, wenn die christlichen Kirchen von Markus Söder (CSU) zu einem Runden Tisch eingeladen werden, um über die Werte, die Kultur und die Identität des Landes zu sprechen?

Die physische Dimension Gottes Exegetische Reflexionen über den Heiligen Geist

Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes. Oft wird mit ihm die Erwartung außergewöhnlicher Erfahrungen verbunden. Solche vorschnell spiritualisierende Perspektiven verstellen allerdings den Blick dafür, dass dem Geist Gottes eine zutiefst physische Dimension zu eigen ist: Er ist Wind und Hauch, Sturm und Atem, der allem Sein Leben und Existenz verleiht. So wird deutlich, dass in allen und allem, was atmet, Gottes Lebensmacht pulsiert.

Der Jude Jesus Ein neutestamentlicher Zwischenruf angesichts des immer noch existierenden Antisemitismus

Der Antisemitismus wird wieder gesellschaftsfähig. Dazu dürfen Christen nicht schweigen, wurzelt das Christentum doch zutiefst im Judentum. Von der Sehnsucht nach Anerkennung der jungen Kirche durch das Judentum erzählen viele Schriften des Neuen Testamentes ebenso, wie von den Anfängen einer enttäuschten Liebe, die nur allzu schnell und oft in Hass umgeschlagen ist. Wer aber das Judentum verachtet, verfälscht immer auch das Christentum.

Das Profane ist das Heilige Neutestamentliche Reflexionen über das Verhältnis von Kontemplation und Aktion

Im Streben nach Heiligkeit wird schnell übersehen, dass man Heiligkeit weder erwerben noch herstellen kann. Heiligkeit ist eine Haltung, die sich gerade im Alltag bewähren muss. Kontemplation und Aktion sind deshalb auch keine Gegensätze. Vielmehr zeigt das Neue Testament, dass der Glaube erst in der Aktion zu sich findet. In einer solchen Liturgie des Alltags ereignet sich Heiligkeit - unspektakulär und doch tiefgreifend, wie das Beispiel der Schwestern von Betanien, Marta und Maria zeigt.

Heiligkeit als Standard Alttestamentliche Anmerkungen zu „Gaudete et Exsultate“

Papst Franziskus hat mit "Gaudete et Exsultate" klargestellt: Heiligkeit ist kein Elitenprogramm, sondern jeder ist angesprochen! Der Ruf zur Heiligkeit erklingt bereits im Alten Testament und wirkt bis in heutige Christentum, wie das Lehrschreiben verdeutlicht. Der verlinkte Text betrachtet die alttestamentliche Dimension des Rufs zur Heiligkeit. Was bedeutet die Aufforderung: "Seid heilig!"?