Unbeschnitten strittig Warum sich eine Kirche aus unbeschnittenen Heiden auf den Juden Jesus Christus gründet

Wer sich auf den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs beruft, der auch der Gott und Vater Jesu Christi ist, kommt nicht an der Frage der Beschneidung vorbei. Gerade weil sie ein göttliches Gebot an Abraham ist, entsteht eine Begründungspflicht für die, die die Beschneidung nicht vollziehen. Hinter der Frage um die Beschneidung oder die Unbeschnittenheit verbirgt sich das Ringen um ein neues theologisches Selbstverständnis, um das eben nur und bleibend unbeschnittene Heiden, also Nichtjuden, ringen müssen, die sich zum Gott und Vater Jesu Christi bekennen.

Die Vermehrung Oder: eine göttliche Verkündigungsstrategie

Die Kirche hat den Heiligen gezähmt. Weihnachten ist dafür ein gutes Beispiel. Wo die Engel lautstark die Niederkunft Gottes bejubeln, wird in den Kirchen eine stille Nacht beschworen. Dabei könnte Weihnachten die eingefahrenen Bahnen verstören, zeigt doch die Fleischwerdung des Wortes neue Perspektiven auf. Wenn der Glaube aus dem Hören kommt, dann braucht es dringend Frauen und Männer des Wortes!

Wenn Küssen schwanger macht Ein biblischer Essay zum Hochfest der unbefleckten Empfängnis der Jungfrau und Gottesmutter Maria (Mariä Empfängnis)

Weihnachten ist bei genauer Betrachtung ein wahrhaft erotisches Fest. Hier werden nicht einfach zwei ein Fleisch, wie es die Schöpfungsordnung vorsieht. Gott selbst wird Mensch, das Wort wird Fleisch. Wenn Sexualität aber Teil des Schöpfungssegens ist, kann dann Liebe Sünde sein?

Kundschaft! Ein Plädoyer für eine Kirche, die endlich lernt, wirklich zu dienen

Immer wieder wird in der Kirche ein mutiger Aufbruch beschworen. Kundschafter sollen mutig in neues Land gehen, damit die Kirche sich entwickeln kann. Ist Kirchenentwicklung aber überhaupt der richtige Ansatz? Oder steht nicht vielmehr eine grundlegende Haltungsänderung an, in der die Kirche die Mitte frei für die Menschen macht, zu deren Dienst sie bestellt ist. Tatsächlich sind sie die Kundschaft, von denen die Kirche viel über ihren eigentlichen Auftrag lernen kann.

Verlustängste Biblische Aspekte über die Macht und Notwendigkeit der Veränderung

Ist Veränderung Bedrohung oder Segen? Wer in Kirche und Gesellschaft Besitzstände glaubt verteidigen zu müssen, wird die Veränderung immer als Gefahr und Bedrohung empfinden. Dabei löst die Veränderung erst jene Dynamik aus, die den Menschen in seiner Entwicklung fortschreiten lässt. Ein Blick in die auch biblisch bezeugte Geschichte der Menschen zeigt, dass die Normalität der Veränderung nicht nur Anlass zur Gelassenheit gibt; sie hat sich letztlich immer auch als Segen erwiesen.