Verlustängste Biblische Aspekte über die Macht und Notwendigkeit der Veränderung

Ist Veränderung Bedrohung oder Segen? Wer in Kirche und Gesellschaft Besitzstände glaubt verteidigen zu müssen, wird die Veränderung immer als Gefahr und Bedrohung empfinden. Dabei löst die Veränderung erst jene Dynamik aus, die den Menschen in seiner Entwicklung fortschreiten lässt. Ein Blick in die auch biblisch bezeugte Geschichte der Menschen zeigt, dass die Normalität der Veränderung nicht nur Anlass zur Gelassenheit gibt; sie hat sich letztlich immer auch als Segen erwiesen.

Wie Hefe und Esel Biblische Hinweise für ein kirchliches Krisenmanagement

Die Kirche der Gegenwart verändert sich. Vertraute Formen lösen sich auf. Die Kirche verliert - auch selbstverschuldet durch eigene Skandale - an Relevanz in der Gesellschaft. Die ihr anvertraute Botschaft aber ist bleibend aktuell. Wie können Christinnen und Christen diesen Herausforderungen der Gegenwart begegnen. Ein Blick zurück auf die Anfänge der Kirche öffnet Perspektiven für die Gegenwart.

Gottes Marketing Ein biblisches Kommunikationskonzept

Was haben der Autokonzern VW und die römisch-katholische Kirche gemeinsam? Eine schwere Kommunikationskrise! Die Kirche könnte von VW lernen, wie man solche Krisen kommunikativ bewältigt - in der Übernahme persönlicher Verantwortung und der Sicherung des Markenkerns. Stattdessen wird Verantwortung institutionalisiert und der eigene Markenkern - das Vertrauen - schwer beschädigt. Der Weg zur Wiederherstellung des Vertrauens wird lang sein. Manches deutet sogar darauf hin, dass er noch länger wird ... Ein Blick in das Wort Gottes selbst zeigt eine mögliche Abkürzung. Sind die Verantwortlichen fähig, ihn zu gehen?

Kontrollverlust Wider die kirchlichen Behäbigkeiten im Umgang mit sexuellem Missbrauch durch Priester und Ordensleute

Die Kirche sitzt auf der Anklagebank der Welt. 3677 Missbrauchsfälle begangen von zwischen 1946 und 2014 von 1670 Klerikern. Dabei hat die Kirche die Kontrolle über die Deutungshoheit längst verloren. Jetzt helfen nicht mehr nur Buße, Beten oder Beratungstelefone. Will die Kirche glaubwürdig bleiben, muss sie den Worten konkrete Taten folgen lassen - wie es das Wort Gottes selbst fordert. Das heißt vor allem auch, die Täter endlich zur Rechenschaft zu ziehen.