Die Erde wird (sich) weiter wandeln Der Klimawandel, seine Leugner und die Bibel

45 Länder haben auf der Klimakonferenz in Marokko den schnellstmöglichen, völligen Ausstieg aus Kohle, Öl und Erdgas als ihr Ziel erklärt, während der desginierte US-Präsident Donald J. Trump die durch den Menschen verursachte globale Erderwärmung für "bullshit" hält. Der ehemalige Vorsitzende des Umweltausschusses des US-Senats führt gegen die Annahme einer durch den Menschen verursachten globalen Erderwärmung gar Gen 8,22 ins Feld: Gott, der Schöpfer und Herr über das Klima.

Wenn Illusionen faul werden Gedanken eines Neutestamentlers zum Versagen der Prognosen anlässlich der Präsidentschaftswahlen in den USA 2016

Umfragen versprechen im Anschein der Seriösität sichere Vorhersagen der Zukunft. Die tatsächlichen Wahlergebnisse etwa beim Brexit oder der Präsidentschaftswahl 2016 in den USA zeigen aber, dass die Prognosen schnell versagen. Die Scheinsicherheiten zerplatzen dann in bösem Erwachen. Es scheint gegenwärtig notwendiger denn je, die Kunst des selbstständigen Denkens und Differenzierens wieder zu erlernen.

Da standen sie und konnten auch anders Oder: Wer sich mit dem Kreuze schmückt, ist noch lange kein Bekenner

Christen sind nicht gezwungen, das Kreuz offen vor sich herzutragen. Durch die Taufe tragen sie es ja ebenso in sich wie die Verheißung der Auferstehung. Wenn Christen sich aber öffentlich des Kreuzes entledigen, setzen sie ein Statement - insbesondere dann, wenn es sich um Amtsträgerinnen und Amtsträger handelt. Das Kreuz ist eben mehr als bloß privater Schmuck, sondern immer auch Bekenntnis.

Grüße aus Banalistan Ein Einspruch gegen den Jargon der Betroffenheit

Hat die Kirche das Verkünden verlernt? Viel Beifall erntet jedenfalls die Feststellung, die Kirche verrecke an ihrer Sprache. Doch das Problem liegt tiefer. Die Verkündigung ist rhetorisch und theologisch banal geworden. Es fehlt eine Basis zwischen Verkündern und denen, denen verkündet werden soll. Dabei hält das Neue Testament Beispiele bereit, wie das auch heute noch gelingen kann.

Geschredderte Küken, Massentierhaltung und die Bibel Die Tierethik des Alten Testaments

Nutztiere leben in unserem Wirtschaftssystem meistens nicht im Paradies. Sie dienen zur Nahrung und der Mensch verfügt über sie. Es stellt sich die Frage, wie eine Nutztierhaltung aussehen kann, die sowohl tiergerecht als auch ökonomisch sinnvoll ist. Das Alte Testament erinnert den Menschen an seine Verantwortung gegenüber den Tieren als Geschöpfe Gottes – auch sie haben Rechte.