Lehre leere Lehren leeren Oder: Warum man das Wort Gottes nur mit Besonnenheit und Leidenschaft zum Leben erwecken kann

Was ist ein Lehramt wert, dessen Lehre niemand mehr erreicht? Wo der Mensch aus dem Blick gerät und das Ineinander von Leidenschaft und Besonnenheit fehlen, entleert sich die Lehre selbst. Da hilft es auch nicht, Bibelzitate anzuführen - schon gar nicht, wenn diese aus dem Zusammenhang gerissen werden. Sind das, was die Kirche heute lehrt, wirklich noch die Worte des ewigen Lebens? Der Rabbi von Nazareth war das wesentlich konkreter und weltzugewandter als es manchem Frommen heutzutage lieb ist. Sein Wort verstörte damals ebenso wie heute - wenn man es wirklich ganz und ungestutzt hört; und das ist gut so!

Hyper, Hyper Oder: Die vielfältige Einheit der Kirche verträgt keine Sonderwege

Die Kirche als der eine Leib Christi besteht aus vielen Gliedern. Die Einheit in der Vielfalt zu realisieren ist ihr aufgegeben. Kann es da in der Kirche Sonderwege geben, die besser sind als andere? Die Texte des Neuen Testamentes mahnen Vielfalt an - aber auch die Ausrichtung auf den vom Kreuzestod Auferstandenen, der nicht durch selbsternannte Propheten verdeckt werden darf. Die Kirche als Leib Christi ist eben kein Zoo geistlicher Eitelkeiten.

Gottes Marketing Ein biblisches Kommunikationskonzept

Was haben der Autokonzern VW und die römisch-katholische Kirche gemeinsam? Eine schwere Kommunikationskrise! Die Kirche könnte von VW lernen, wie man solche Krisen kommunikativ bewältigt - in der Übernahme persönlicher Verantwortung und der Sicherung des Markenkerns. Stattdessen wird Verantwortung institutionalisiert und der eigene Markenkern - das Vertrauen - schwer beschädigt. Der Weg zur Wiederherstellung des Vertrauens wird lang sein. Manches deutet sogar darauf hin, dass er noch länger wird ... Ein Blick in das Wort Gottes selbst zeigt eine mögliche Abkürzung. Sind die Verantwortlichen fähig, ihn zu gehen?

In die Mitte! Ein Essay über die Frage, was die Politik von der Physik und der Bibel lernen kann

Politik soll Probleme lösen und keine Probleme schaffen, die man ohne sie nicht hätte. Gerade im Wahlkampf werden Emotionen geschürt, während die eigentlichen Fragen, die die Menschen wirklich interessieren, unangetastet bleiben. Es wird Zeit, die echten Fragen des Alltags wieder auf den Tisch zu bringen. Die Wiederherstellung des Gleichgewichtes von sachgerechter Information und ein an den wirklichen Bedürfnissen der Menschen orientierte Politik muss wieder im Mittelpunkt stehen.