Gottes Marketing Ein biblisches Kommunikationskonzept

Was haben der Autokonzern VW und die römisch-katholische Kirche gemeinsam? Eine schwere Kommunikationskrise! Die Kirche könnte von VW lernen, wie man solche Krisen kommunikativ bewältigt - in der Übernahme persönlicher Verantwortung und der Sicherung des Markenkerns. Stattdessen wird Verantwortung institutionalisiert und der eigene Markenkern - das Vertrauen - schwer beschädigt. Der Weg zur Wiederherstellung des Vertrauens wird lang sein. Manches deutet sogar darauf hin, dass er noch länger wird ... Ein Blick in das Wort Gottes selbst zeigt eine mögliche Abkürzung. Sind die Verantwortlichen fähig, ihn zu gehen?

In die Mitte! Ein Essay über die Frage, was die Politik von der Physik und der Bibel lernen kann

Politik soll Probleme lösen und keine Probleme schaffen, die man ohne sie nicht hätte. Gerade im Wahlkampf werden Emotionen geschürt, während die eigentlichen Fragen, die die Menschen wirklich interessieren, unangetastet bleiben. Es wird Zeit, die echten Fragen des Alltags wieder auf den Tisch zu bringen. Die Wiederherstellung des Gleichgewichtes von sachgerechter Information und ein an den wirklichen Bedürfnissen der Menschen orientierte Politik muss wieder im Mittelpunkt stehen.

Faustpolitik Reflexionen über das Verhältnis von Politik und Religion

Das Verhältnis der Politik zur Religion ist ambivalent. Die Religionen und ihre Vertreter sollen aus Sicht der Politik immer dann schweigen, wenn sie sich kritisch zu Wort melden. Dient die Religion hingegen als Legitimation des eigenen Handelns, wird sie gerne hervorgeholt. Auch wenn Christen nicht gegen Staat revoltieren sollten, kennt das Wort Gottes doch die Möglichkeit des Widerstandes - freilich mit den rechten Mitteln. Es wird deutlich, dass die Politik die Religion nicht nur ertragen muss. Es gibt auch Situationen, in denen die Religion nicht schweigen darf!

Reifeprüfung Gedanken eines Neutestamentlers zum sogenannten „Kommunionstreit“

Der sogenannte "Kommunionstreit" um die Frage der Zulassung nichtkatholischer Ehepartner in konfessionsverschiedenen Ehen zum Kommunionempfang scheint nach der Stellungnahme der Glaubenskongregation entschieden. Bei näherem Hinsehen zeigen sich aber nicht nur aus neutestamentlicher Sicht neue Möglichkeiten. Rom hat gesprochen - und die Sache ist noch lange nicht entschieden!

Platz machen! Ein neutestamentlicher Essay über die Frage der Mission

Mission ist wieder mal in aller Munde. Die Gruppe um Johannes Hartls Gebetshaus verkündet vollmundig ein Mission Manifest, während Erik Flügge auf eine missionarische Kundenakquise durch Hausbesuche setzt. Tatsächlich ist bereits im Neuen Testament eine Strategie erkennbar, die sich entgegen der gegenwärtigen Entwürfe bereits als erfolgreich und praktikabel erwiesen haben.

Gärungen Oder: der Weg von der Folklore zu wahrhaft tolerantem Miteinander ist eng und weit

Liberale Musliminnen und Muslime hatten am 17. Juni 2017 unter dem Motto #Nichtmituns zu einer Demonstration gegen den islamistischen Terror aufgerufen. Es sollte ein starkes Zeichen der islamischen Community sein. Auch wenn viel weniger dem Aufruf gefolgt sind als erhofft, gibt das keinen Anlass zu Häme - wohl aber einen Impuls zu einem längst überfälligen offensiv-kritischen Dialog, denn der Islam ist keine Folklore, sondern - wie alle Religionen und Weltanschauung - eine lebens-, kultur- und identitätstiftende Kraft.