Kundschaft! Ein Plädoyer für eine Kirche, die endlich lernt, wirklich zu dienen

Immer wieder wird in der Kirche ein mutiger Aufbruch beschworen. Kundschafter sollen mutig in neues Land gehen, damit die Kirche sich entwickeln kann. Ist Kirchenentwicklung aber überhaupt der richtige Ansatz? Oder steht nicht vielmehr eine grundlegende Haltungsänderung an, in der die Kirche die Mitte frei für die Menschen macht, zu deren Dienst sie bestellt ist. Tatsächlich sind sie die Kundschaft, von denen die Kirche viel über ihren eigentlichen Auftrag lernen kann.

Wie Hefe und Esel Biblische Hinweise für ein kirchliches Krisenmanagement

Die Kirche der Gegenwart verändert sich. Vertraute Formen lösen sich auf. Die Kirche verliert - auch selbstverschuldet durch eigene Skandale - an Relevanz in der Gesellschaft. Die ihr anvertraute Botschaft aber ist bleibend aktuell. Wie können Christinnen und Christen diesen Herausforderungen der Gegenwart begegnen. Ein Blick zurück auf die Anfänge der Kirche öffnet Perspektiven für die Gegenwart.

Gottes Marketing Ein biblisches Kommunikationskonzept

Was haben der Autokonzern VW und die römisch-katholische Kirche gemeinsam? Eine schwere Kommunikationskrise! Die Kirche könnte von VW lernen, wie man solche Krisen kommunikativ bewältigt - in der Übernahme persönlicher Verantwortung und der Sicherung des Markenkerns. Stattdessen wird Verantwortung institutionalisiert und der eigene Markenkern - das Vertrauen - schwer beschädigt. Der Weg zur Wiederherstellung des Vertrauens wird lang sein. Manches deutet sogar darauf hin, dass er noch länger wird ... Ein Blick in das Wort Gottes selbst zeigt eine mögliche Abkürzung. Sind die Verantwortlichen fähig, ihn zu gehen?

Platz machen! Ein neutestamentlicher Essay über die Frage der Mission

Mission ist wieder mal in aller Munde. Die Gruppe um Johannes Hartls Gebetshaus verkündet vollmundig ein Mission Manifest, während Erik Flügge auf eine missionarische Kundenakquise durch Hausbesuche setzt. Tatsächlich ist bereits im Neuen Testament eine Strategie erkennbar, die sich entgegen der gegenwärtigen Entwürfe bereits als erfolgreich und praktikabel erwiesen haben.

Die Wortgewalt des Charismas Neutestamentliche Einwürfe zum Ruf nach einer charismenorientierten Pastoral

Das Schlagwort von der Charismenorientierung ist in vieler Munde. Es scheint fast, als läge in der Charismenorientierung der Schlüssel für die pastorale Zukunft. Laien werden zu Getauften und Gefirmten, die endlich ihre eigene Berufung entdecken müssten. Dass Schlagworte aber nicht zwingend Worte des ewigen Lebens, zeigt ein genauer Blick auf das, was die Bibel tatsächlich unter Charismen versteht - und was nicht. Nicht nur, dass noch lange nicht jede Begabung ein Charisma ist; Charismen zielen auch auf Professionalisierung.

Das Internet ist kein Ort Gedanken eines Neutestamentlers zur „digitalen Kirche“

Der stetige Fortschritt kommunikativer Möglichkeiten stellt auch die kirchliche Verkündigung vor immer neue Herausforderung. Allerdings reicht es nicht, in Arbeitskreisen und Stabsabteilungen Strategien der Entdeckung des Neulandes zu beraten. Auch die digitale Kommunikation ist nicht Ziel, sondern Mittel einer Kommunikation, deren Gelingen sich erst in der analogen Begegnung erweist.

Zielvorgabe! oder: Wer einen Weg beginnt, muss ihn vom Ende her denken

Der Aufbruch Abrahams ist längst zu jenem pastoralen Paradigma avanciert, das im Beschwören des allein auf Gott vertrauenden Glaubens schon den Prototyp des Aufbruchs erblickt. Bei näherem Hinsehen aber zeigt die Abrahamerzählung, dass der Weg nicht nur kein Ziel ist, sondern ein klar definiertes Ziel braucht. Bereits der Aufbruch muss vom Ende her gedacht werden.