Todsicher auferstanden! Oder: Mit Paulus lernen, wie man Theologie treibt

Kreuzestod und Auferstehung bilden den inneren Kern des christlichen Glaubens. Dabei ist allein schon der Glaube an die Auferstehung eine Herausforderung an die Vernunft, widerspricht sie doch zuerst aller menschlichen Erfahrung. Bereits Paulus stellt sich dieser Skepsis - und legt damit die Basis für die Prinzipien theologischer Erkenntnis, die nicht bloß glaubt, sondern um Verstehen ringt. Die Herausforderung bleibt - auch für diejenigen, die sich gegen die Auferstehungszeugen stellen.

Wenn Küssen schwanger macht Ein biblischer Essay zum Hochfest der unbefleckten Empfängnis der Jungfrau und Gottesmutter Maria (Mariä Empfängnis)

Weihnachten ist bei genauer Betrachtung ein wahrhaft erotisches Fest. Hier werden nicht einfach zwei ein Fleisch, wie es die Schöpfungsordnung vorsieht. Gott selbst wird Mensch, das Wort wird Fleisch. Wenn Sexualität aber Teil des Schöpfungssegens ist, kann dann Liebe Sünde sein?

Petrus vs. Maria von Magdala An Ostern ist nichts so sicher wie die Auferstehung – und auch die fordert nicht weniger als den Verstand

Die Botschaft der Auferstehung des Gekreuzigten ist in Gefahr, zu belanglosen Floskel zu werden. Dabei bedeutet sie heute wie damals nicht nur eine intellektuelle Herausforderung. Auch die biblische Tradition lässt ein intensives Ringen um die Wahrheit erkennen, die die frühchristliche Diskussion über das Neue Testament hinaus prägt. Vor allem zwei Protagonisten geraten dabei in Konkurrenz - nicht ohne Folgen für die geschichtliche Manifestation der Kirche: Maria von Magdala und Petrus - wem erschien der Auferstandene zuerst?

Mit Flüchtlingen Advent und Weihnachten feiern Gedankenanstöße aus dem Buch Deuteronomium

In der Adventszeit wird viel gefeiert: der Nikolaus kommt, Plätzchen werden gebacken, Lieder werden gesungen etc. Wie gehen Gemeinden in dieser Zeit mit Flüchtlingen um? Sollen ihnen areligiöse "Feierangebote" aus Anlass des Advents geboten werden oder werden sie eingeladen, Anteil zu haben an der Freude der Christen?

Die Überwindung Ein Plädoyer gegen christlichen Kulturpessimismus und für eine schicksalsfreundliche Verkündigung

Der Kampf um die Hoheit über die adventlichen und weihnachtlichen Symbole hat das inhaltliche Niveau süßer Hohlfiguren und gefällten immergrünen Gehölzes erreicht. Im Eifer des Gefechtes wird übersehen, dass Gottes Wort immer schon in der Welt unwiderstehlich Gestalt annahm, die es vorfand.

Opfer! Klatschen! Beifall! Ein Essay über die Tatsächlichkeit des Todes und die Behauptung der Auferstehung

Das Paradox von Kreuzestod und Auferstehung Jesu Christi ist in mehrfacher Hinsicht herausfordernd. Ist der Kreuzestod an sich noch als historisches Faktum greifbar, stellt die Auferstehung eine Behauptung dar, die sich menschlicher Erfahrung widersetzt. Das Neue Testament spiegelt die Anfänge einer theologischen Reflexion dieses Paradoxons wider, die nicht nur angesichts des fortbestehenden Stachels der Realität des Todes notwendig bleibt. Gerade die unschuldigen Opfer aller Zeiten geben dieser Herausforderung ein Gesicht.