Die Verführung der Schafe

Eine neutestamentliche Replik auf Kevin Kühnerts sozialistischen Denkversuch

Der Vorsitzende der Jungsozialisten, Kevin Kühnert, denkt sozialistisch – was für eine Überraschung! Ob aber die in seinem sozialistischen Denkversuch angestellten Überlegungen der Kollektivierung großer Unternehmen eine wirklich zukunftsträchtige Lösung ist, die den gesellschafltichen Frieden zu bewahren geeignet ist? Der Mensch an sich hat ja seine Eigenarten, die man nicht einfach wegidealisieren kann. Das zeigen nicht nur markante biblische Beispiele. Im Neuen Testament finden sich auch Ansätze einer Alternative zur sozialistischen Utopie.

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3 Replies

  1. Jesus Christus ist für uns auf die Erde gekommen, um die damaligen un-menschlichen/ teuflischen/ jüdischen Eigenarten (Lügen, Betrügen, Täuschen, Ausbeuten u.a.) der Menschen aufzuzeigen und zu elimieren; das hat zu seinem Tode am Kreuz geführt. Diese Kultur hat heute leider fast die gesamte Welt erobert. Auch heute würden wieder die großen Massen, auch die meisten heuchlerischen Christen, Jesus erneut verurteilen (wegen antijudaistischer Angriffe) und ans Kreuz schlagen; den Mann, der ihre christlich-abendländische Kultur ausmacht!

    • Nein, Jesus ist nicht auf die Erde gekommen, um jüdische Eigenarten aufzuzeigen. Das ist nicht nur antisemitisch (ich hoffe, Sie haben sich da unklar ausgedrückt …), sondern auch unzutreffend. Er und die ersten Jüngerinnen und Jünger waren alle selbst Juden. Die Botschaft Jesu ist klar. Er kündet das nahe Reich Gottes an – auch das kann man politisch missverstehen. Seine Jünger sind davor nicht gefeit und viele heutige Christen, gerade auch nicht. An dem Punkt mögen Sie Recht haben, dass manche vorschnell Fromme Jesus selbst ablehnen würden. Darin aber jüdische Eigenarten zu sehen, das geht gar nicht. Im Gegenteil: Die frühen Christen wollten sogar Teil des Volkes Israel werden. Die messianische Verheißung lautet ja, dass die Völker zum Zion pilgern werden, um den einen Gott Israels zu verehren. Vielleicht mögen Sie das noch einmal bedenken.

  2. Jesus Christus sprach zu den Juden (Pharisäer und Schriftgelehrte*; Joh. 8 : 44): “Ihr seid die Kinder des Teufels . . .” Es gab einen umfassenden Dissens zur Lebenweise zwischen Jesus und den Juden. Diese nicht zu überbrückende Kontroverse führte zur Kreuzigung. Die von Gott abgewandte Lebensweise der Juden wurde fortgesetzt – das Christentum entstand. Danach wurde das Judentum von den Römern, nicht ohne Grund, im Jahre 70 fast vernichtet; Beginn der Diaspora. Dieser “extreme” Konflikt zwischen dem Christentum, Jesus Christus und dem Judentum kann auch durch geschickte Dialektik nicht überdeckt werden! In den darauf folgenden 1800 Jahren wird von Pogromen, Verfolgungen, Alhambra Edikt, Deggendorfer Gnad, Holocaust, u.v.a.m. bei den Völkern dieser Welt in der geschichtlichen Literatur berichtet. Zwei Weltkriege mit mehr als 100.000.000 Millionen Opfern konnten dann 1945 eine Wende (neue Machtverhältnisse mit Globalisierung) bewirken.

    *Parisäer und Schriftgelehrte (heute vergleichbar mit den Rabbinern) transformierten die heiligen Schriften für das auserwählte Volk, prägten und kontrollierten die Lebensweise des Judentums.

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