Einführung

Dei Verbum Die Bibel im Kontext unserer Zeit

“Man muss Bibel und Zeitung lesen. Man muss die Bibel lesen, damit man die Zeitung versteht. Die Zeitung verwirrt einen, wenn man sie nicht liest auf der Basis dessen, was die Bibel an Menschenbild und Zukunftsperspektive hat. Wenn man das aus dem Blick verliert, dann wird man, wie der Apostel Paulus sagt, hin und her getrieben vom Winde der Meinungen.”
Johannes Rau, ehemaliger Bundespräsident, gest. 2006

Was hat die Bibel zu den heutigen gesellschaftlichen Themen und Diskussionen beizutragen?

Die Bibel ist eines der bedeutendsten kulturellen Zeugnisse der Menschheitsgeschichte. Sie ist jedoch nicht nur ein Kulturgut, sondern sie ist zu tiefst aktuell. Biblische Texte wie die Zehn Gebote und die Bergpredigt sind zu ethischen Maßstäben geworden. Für Christinnen und Christen ist die Bibel das Wort Gottes (lat. Dei Verbum), das sich als gewichtige Stimme durch die Menschheitsgeschichte zieht – bis hin zum heutigen Leser. Die Stimme der Bibel endet dabei nicht am Kirchenausgang, sondern sie bietet für den gesellschaftlichen Diskurs Antworten und Anfragen, denen wir auf Dei Verbum nachgehen.

Wöchentlich erscheint hier ein Beitrag, der sich mit einem gesellschaftlichen Thema, das in den Medien diskutiert wird, auseinandersetzt. Die Themen, die uns täglich beschäftigen und die Schlagzeilen der Zeitungen füllen, scheinen oft ganz anders und meilenweit entfernt zu sein von der Bibel, dem Fundament des christlichen Glaubens. Aber betrachtet man das, was unsere Gesellschaft heute bewegt auf dem Hintergrund biblischer Texte, zeigen sich neue Perspektiven. Die biblischen Texte werfen Fragen auf und sie bieten Standpunkte. Um die Stimme der biblischen Texte in den gesellschaftlichen Diskursen geht es hier: Finanzkrise? Steuerfrage? Kriegsgefahr? – was sagt die Bibel dazu?

Jeden Dienstag finden Sie einen neuen Beitrag.

Bildnachweis

Foto: Christoph Schönbach

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3 Replies

  1. … bin gespannt – auch auf mehr: Aber ein inklusive und/oder geschlechtergerechte Sprache, sollte die heute nicht selbstverständlich sein?

    Rainer Zimmer-Winkel

    • Danke für das Feedback und den Hinweis auf die Verwendung geschlechtergerechter Sprache. Wir werden diesbezüglich die Beiträge nochmals kritisch überprüfen.

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